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Unser Newsletter ...

... mit Tipps zum Newsletter- und E-Mail-Marketing erscheint 2-monatlich. Sie können den Bezug über Newsletter-Abmeldelink oder Mail an info@der-newsletter-experte.de jederzeit kündigen. *Pflichtfelder sind E-Mailadresse und Zustimmung zur Datenschutzerklärung. Gerne sprechen wir Sie mit Namen an.

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Was tun mit inaktiven Abonnenten?

UhrErfahrene Marketingleute wissen, dass eine größere Abonnentenliste nicht zwangsläufig die bessere ist. Häufig steckt ein höherer Wert in einer kleineren Liste interessierter, aktiver Leser, als in einer riesigen Liste von Abonnenten, von denen signifikant viele überhaupt nicht auf Ihre Mails reagieren.

Sean Donahue vom Marketing Sherpa Blog weist auf eine Studie von Return Path hin, die zeigte, dass die meisten Online-Händler tatsächlich einfach nur weiterhin undifferenzierte, verkaufsbetonte E-Mails an die Nichtreagierer versendeten – lediglich bei 12,5% der untersuchten Unternehmen wurde ein Rückgewinnungs-Versuch unternommen.

 

Warum sollten Sie den Anteil Ihrer inaktiven Abonnenten schlichtweg nicht ignorieren? Hierfür gibt es  – außer den überflüssigen Versandkosten – gute Gründe:

 

1. Sinkende Reputation Ihrer Sendungen

Machen Sie sich bewusst, dass Freemailer wie GMX, gmail und Konsorten die Mailings, welche vom Postfachinhaber häufig nicht geöffnet werden, aussortieren. ISPs werten zunehmend das Nutzerverhalten aus, um die Absender zu bewerten. Im Laufe der Zeit kann sich eine schlechte Ansprechrate auf Ihre Aussendungen zu einem Status verdichten, dass Ihre Nachrichten von den ISPs direkt in die Spam-Order sortiert oder ganz blockiert werden könnten.

2. Kosten der Adressgewinnung

Sie haben in die Gewinnung der Abonnenten bereits Zeit und Geld investiert. Sei es durch Werbungkampagnen oder Ankauf/Mieten der Adressen. Sie verfügen bereits die wertvolle “Erlaubnis” (Double-Opt-In) dieser Kunden, sie per E-Mail zu kontaktieren, bzw. diesen Ihren Newsletter zu senden. Insofern wäre der Versuch einer Rückgewinnung dieser Nichtreagierer unter Umständen wirtschaftlich interessanter, als diese einfach aufzugeben und sie Aus dem Verteiler zu entfernen.

 

Welche ersten 3 Schritte zum Auffrischen Ihrer Listen können Sie tun?

 

1. Überwachen Sie die Nutzer-Aktionen

Werten Sie das Öffnungs- und Klickverhalten der zurückliegenden Mailings aus, um die Nicht-Reagierer in eine besondere Liste zu überführen. (Segmentierung).

Stellen Sie sicher, dass diese Nichreagierer vorerst keines Ihrer Standard-Mailings erhalten.

2. Planen Sie Rückgewinnungs-Kampagnen

Vielleicht ein besonders rabattiertes Angebot, oder eine Möglichkeit, mit den inaktiven Kunden wieder in einen neuen Dialog zu treten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Umfrage, in der genauer nach den besonderen Interessen, also dem Informationsbedarf gefragt wird, oder nach der Zufriedenheit mit den Inhalten des Newsletters. Vielleicht fragen Sie auch danach, ob die Zusendung weiterhin gewünscht wird.

3. Bereinigen Sie Ihre Liste

Nach Auswertung Ihrer Rückgewinnungs-Kampagnen sollten Sie die Adressen der Kunden, welche in keiner Form zurückgewonnen werden konnten, oder weiterhin ihr Interesse an Ihrem Newsletter bestätigt haben, tatsächlich aus Ihren Listen löschen, um Ihre Senderreputation nicht zu gefährden.