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Was die Bounce-Fehlercodes im E-Mailmarketing bedeuten

Wer seine Versandstatistik anschaut, sieht dort unter anderem auch einen Hinweis auf nicht zustellbare E-Mails, die sogenannten Bounces. Warum die E-Mails nicht zugestellt wurden, verrät ein Fehlercode. Was die Fehlercodes bedeuten und was Sie mit Bounces tun können oder sollten, erfahren Sie hier.

Wie Rückläufer, also Bounces, zu beschreiben sind, sind in den RFC-Normen 1893 und RFC2821 als Quasi-Standard festgeschrieben.
Eine komplette Darstellung im Originaltext Englisch finden Sie hier und hier:

Grundsätzlich wird hier zunächst einmal in hard und soft Bounces unterschieden. Dabei kennzeichnen 4xx-Zahlen vorübergehende Fehler, während die 5xx-Zahlen dauerhafte Fehler in der Kommunikation bedeuten. Innerhalb dieser 5xx-Zahlen noch verschiedene Untergruppierungen, die auf den jeweiligen Fehler hinweisen. Die Wortwahl bei den einzelnen Fehlermeldungen kann aber ziemlich voneinander abweichen, je nachdem welcher Mailserver die Meldung ausgibt.

Die drei wichtigsten Fehlermeldungen bei hard Bounces

1. Fehlercodes 500 – 504

Die Fehlermeldungen 500 – 504 beziehen sich auf Fehler in der Syntax oder Befehlsstruktur auf Seiten des Senders. Wer ein professionelles Versandsystem verwendet, sollte diese Meldungen nicht zu sehen bekommen. Allerdings werden hier oft auch Fehlermeldungen wie “No MX or A records” ausgegeben, die man unter dem Fehlercode 550 erwarten würde. MX-Records (“mail exchange records”) sind gewissermaßen die Postfach-Bezeichnungen, damit Mails an die Domäne korrekt zugestellt werden können. Fehlt dieser Eintrag, können die Mails nicht zugestellt werden.

2. Fehlercode 550: Relay not permitted oder User’s mailbox was unavailable

Erhalten Sie die Fehlermeldung “550 Relay not permitted”, bedeutet das, dass sich Ihr Versandprogramm nicht korrekt beim E-Mailprogramm des Adressaten hat anmelden können.

Häufig sind falsche Eintragungen auf Seiten des Empfängers schuld, dass Ihre Mail nicht zugestellt werden kann.

Dabei handelt es sich in der Regel um fehlende MX records. Es ist die Aufgabe des Webmasters eines Firmenservers, diese korrekt zu konfigurieren.

Als Versender haben Sie auf diese Einstellungen absolut keinen Einfluss.

Innerhalb dieser 550er-Fehlermeldung gibt es in der Regel noch weitere Erläuterungen. Ein Beispiel dafür ist:
„5.1.1. Nutzer unbekannt“ (User unknown, address unknown, recipient not found, no mailbox by this name etc.)
Die Adresse gibt es so nicht oder nicht mehr. Es kann sein, dass Sie die Adresse falsch aufgenommen haben. Es kann aber auch heißen, dass die Adresse noch nicht als gültige E-Mail auf dem Server hinterlegt ist.

Eine besondere Art des Bounces ist die Zurückweisung einer E-Mail wegen Spamverdacht.

Address rejected oder [Bayes]

Beide Angaben deuten darauf hin, dass der Adressat Ihren Absender nicht akzeptiert. Sie stehen da vielleicht auf der Blacklist. Das kann aber auch sein, weil ein Filtersystem (Bayes steht für ein auf Wahrscheinlichkeitstheoremen basierende Filter) Ihre Mail(s) aus einem bestimmten Grund aussortiert hat. – Auch hier können Sie nur versuchen mit dem Webmaster des Adressaten den Grund herauszufinden und eine persönliche “Durchlassgenehmigung” zu erhalten.

3.  Fehlercodes 551 – 554

Die ersten drei Fehlercodes beziehen sich auf die Unmöglichkeit, den Mailserver des Empfängers richtig zu adressieren. Die Nummer 554 ist nicht näher bestimmbaren Fehlern vorbehalten.

Infos zum Autor

Autor: Karsten BüttnerKarsten Büttner betreibt seit 2001 E-Mailmarketing. Seit 2006 legte er mit der-newsletter-experte.de seinen Schwerpunkt auf hersteller-unabhängige Beratung, den Vertrieb von Versandlösungen sowie Dienstleistungen wie Redaktion, Newsletteroptimierung oder Inhouse-Seminaren. Seitdem erschienen Fachbeiträge u.a. in Torsten Schwarz’ Leitfaden Online-Marketing, Webselling (Data Becker-Verlag), sowie in diversen Newslettern. Ein eigenes Fachbuch “E-Mail- und Newslettermarketing” erschien 2007 (vergriffen).