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Optionale Formularfelder: Nutzen oder schaden Sie?

Weniger ist mehr. Dies gilt auch für die Anzahl der Felder, die ein Interessent auf einem Formular ausfüllen muss, um mit Ihnen in Kontakt zu treten. Entfernen Sie Eingabefelder, führt dies fast immer zu besseren Rückläufen. Gleichzeitig verzichten Sie aber auf wertvolle Informationen – die Qualität der Daten sinkt. Die Experten von MECLABS gingen der häufig gestellten Frage nach, ob das Weglassen von Feldern oder die Optionalisierung besser sei.

Im ersten Versuch wurde auf einem Formular mit 4 Eingabefeldern, lediglich eines davon „optional“ gestaltet (Fig. 1), mit dem Ergebnis, dass diese Version um 275% mehr Rücklauf erzeugte, als die Ausgangversion, bei welcher alle 4 Felder erforderlich waren.

formular1Hierbei schien allerdings ausschlaggebend zu sein, um welche Information es sich handelte, nämlich die Telefonnummer. MECLABS stellte fest, dass der Nutzer vor dem Bildschirm den Wert für die Herausgabe seiner persönlichen Daten sehr unterschiedlich einordnet. Oder anders gesagt – die Höhe seiner damit verbundenen Sorge vor Missbrauch. Name, Titel, Firma und E-Mail „kosten“ aus Sicht der Nutzer statistisch eher wenig, wohingegen Adresse, Telefonnummer, oder Sozialversicherungsnummer zunehmend im roten Bereich liegen. Ein Interessent wägt also Feld für Feld in einer Art „Kosten-Nutzen-Analyse“ ab, ob sich die Herausgabe einer persönlichen Information für ihn „lohnt“.

Die führt MECLABS zur Empfehlung, den einzelnen Feldern Erklärungen beizufügen, die dem Besucher direkt an dieser Stelle rückversichern, welche Vorteile es für ihn hat, das jeweilige Feld auszufüllen. Dies könnte beispielsweise die Platzierung ein Buttons zur Ihrer Datenschutzerklärung bei der Frage nach der Adresse sein.

Formular in 2 Schritten

Ein weiteres Experiment folgte der Idee, ein Formular in zwei Stufen aufzuteilen:
Auf der ersten Seite wurden niedrigschwellig lediglich Name und E-Mail-Adresse  erfragt. Nach Eingabe der Enter-Taste folgte der zweite Part mit einer größeren Anzahl von Daten, die abgefragt werden sollten.

formular2Die zweistufige Vorgehensweise hatte den Vorteil, dass die Vertriebsabteilung im ungünstigsten Falle zumindest diese Daten des Interessenten „einfing“ und kein Interessent verloren ging, weil er wegen eines eventuell zu fordernden Formulars ohne jegliche Eingabe die Abbruch-Taste drückte.

Im Vergleich zur einstufigen Vorgehensweise wurden insgesamt 47,7% mehr Interessenten gewonnen.
Schlüsselfaktoren

Bei den Überlegungen, was ein optimales Formular im jeweiligen Geschäftsprozess sein könnte, ist zu beachten, dass es einen Interessenten durchaus etwas „kostet“, Daten an Sie zu übergeben.

Hierbei haben Menge und Art der Daten Relevanz. Die Abwägungen die der Kunde hier vornimmt, sind im erweiterten Sinne „Kosten-Nutzen“-Erwägungen, die also an dieser Stelle bereits beginnen – und nicht erst bei Finanz-Transaktion verursachenden Vorgängen.

Checkliste zum Formular-Optimierung

Hier die zusammengefasste Checkliste von MECLABS:

•    Haben Sie jedes überflüssige Feld im Formular entweder „optional“ gestaltet oder komplett entfernt?

•    Ist das Formular in der Form organsiert, das Brüche oder Reibung im gedanklichen Ablauf vermieden werden? Folgen die Felder einer intuitiven/logischen Abfolge von Schritten?

•    Stellen Sie den Mehrwert Ihres Angebots während der gesamten Kommunikation heraus?

•    Stellen Sie im jeweiligen Kontext des Datenfeldes Informationen zu Verfügung, die es dem Interessenten erleichtern, diese Angaben preiszugeben (besonders bei Daten, bei denen der Verbraucher höhere Sorge wegen missbräuchlicher Weitergabe hat)? Haben Sie eine Datenschutzerklärung, Sicherheits-Siegel?

•    Leiten Ihre Fehlermeldungen die Benutzer deutlich bis zum Abschießen des Formulars?
Fehler und Frust wegen schlechter Fehlermeldungen sind ein häufiger Grund für Formular-Abbrüche.

Den ganzen Artikel können Sie hier downloaden
http://www.marketingexperiments.com/site-optimization/do-optional-form-fields-help-or-hurt-conversion-.html#read

Das passende Video finden Sie hier

Bildquellen: MECLABS