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Was macht ein gutes Pop-Up aus?

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Was macht ein gutes Pop-Up aus?

Mehr als 90% der Erstbesucher verlassen eine Website wieder. Wäre es nicht schön, wenn Sie wenigstens einen Teil dieser Besucher aktiv wieder ansprechen könnten? Pop-Ups mit einem Eintrageformular für E-Newsletter oder andere e-mailgestützte Kontakte haben genau diesen Zweck. Doch Pop-Ups können auch mächtig nerven, wenn sie zum falschen Zeitpunkt auftauchen.

Die Statistik ist eindeutig: Vergleichen Sie Abonnenten-Zahlen, zeigt sich, dass Pop-Ups im Vergleich zur dezenten Platzierung eines Anmeldeformulars im Seiten-Menü auf dem Siegertreppchen stehen. Doch gilt es hierbei, Fehler zu vermeiden und seine Besucher nicht durch zu hohe Penetranz dieser dominanten Einblendungen zu vertreiben. Was ist zu beachten?

Wann erscheint ein Pop-Up für einen Newsletter, E-Mail-Kurs o.ä. am besten?

Die Meinungen bezüglich des besten Zeitpunktes für das Einblenden eines Pop-Ups variieren sehr. Zunächst hilft bei der Ermittlung des Zeitpunkts der allgemeine Menschenverstand. Ein Pop-Up, das dem Leser nach 10 Sekunden förmlich ins Gesicht springt, ist bei einem Erstbesucher kontraproduktiv. Denn er hatte kaum Gelegenheit, auf seine Hauptfrage eine Antwort zu bekommen. Die lautet nämlich: „Finde ich auf meine (Suchan-)Frage hier die beste Antwort?“

Das Timing entscheidet

Soll das Pop-Up auf der Startseite erscheinen, so testen Sie aus, wann der beste Zeitpunkt ist. Zunächst einmal ist die mögliche Lesezeit für die wichtigsten Informationen, die ein Erstbesucher benötigt, entscheidend für das früheste Erscheinen eines Pop-Ups. Zusätzlich liefert Ihre Webstatistik Zahlen für die durchschnittliche Lesezeit Ihrer Startseite. Dadurch erhalten Sie ein Zeitfenster, in dem Sie die beste Verzögerung testen können.

Generell gilt: Fügen Sie das Pop-Up nicht auf jede Ihrer Seiten ein. Identifizieren Sie stattdessen die Seite mit den meisten Aufrufen bzw. längsten Verweildauer.

Während das oben genannte Pop-Up mit einem Zeitfenster experimentieren muss, haben folgende Varianten einen klaren Zeitpunkt:

  1. das Exit Pop-Up wird angezeigt, nachdem der User die Website geschlossen hat
  2. das Exit-Intent-Pop-Up erscheint, wenn die Mausbewegungen der User zeigen, dass der User die Website verlassen möchte.

2 Vorteile dieser Varianten sind:

  • Sie halten Ihren Besucher nicht von seiner eigentlichen Intention (Antwort auf seine Frage finden) ab
  • Sie können von den absprungbereiten „irgendwie“ Interessierten diejenigen identifizieren, die generell an einem Kontakt interessiert sind, aber gerade jetzt nicht das richtige gefunden haben oder noch keine Entscheidung treffen können

Bei der Anzeige-Häufigkeit sollten Sie sicherstellen, dass dem Besucher das gleiche Pop-Up nicht häufiger als einmal pro Woche – auch bei wiederholten Besuchen Ihrer Website – angezeigt wird. Das können Sie einfach mit Cookies lösen.

Platzierung und Darstellung des Pop-Up

Wo und wie das Pop-Up erscheinen soll, hängt von einer Reihe von Bedingungen ab:

  • Sehgewohnheiten
  • Moden
  • Vorgaben von Suchmaschinen

So wie wir den Impressumslink oder die Suchfunktion in bestimmten Website-Segmenten erwarten, gibt es für Pop-Ups erwartete Platzierungen. Doch Sehgewohnheiten ändern sich: die „Banner-Blindness“, also eine fehlende Wahrnehmung der traditionellen Top-Banner-Formate hat zu neuen Werbeformen geführt, die kurzfristig eine stärkere Aufmerksamkeit versprechen. Der gleiche Trend zeigt sich auch bei Pop-Ups. Das heißt generell: es gibt hier keine allgemeingültigen zeitlosen Regeln.

Trends

Häufig anzutreffen sind aktuell sogenannte Lichtbogens/Overalls, die sich über die Website legen, und meistens den dahinter liegenden Inhalt abdunkeln. Hiermit wird dem Nutzer zwingend eine Eingabe abgefordert, um das Pop-Up beenden zu können. Ein Vorteil ist, dass die gesamte Aufmerksamkeit des Users auf den Inhalt des Pop-Ups fokussiert wird.

Achtung bei Mobilgeräten!

Vergessen Sie nicht das Testen einer gewählten Platzierung in der Mobilansicht. Ohne Mobiloptierung für Lesbarkeit und Auffindbarkeit der Schaltflächen verlieren Sie Ihre Subscriber.

Seien Sie jedoch besonders vorsichtig bei der Größe des Pop-Ups in der Mobilansicht, denn Google straft Seiten mit Pop-Ups oder Werbebannern ab, die mehr als einen angemessenen Anteil des Screens abdecken.

Texttipps

  1. Formulieren Sie kurz und knapp ein oder zwei Sätze.
  2. Stellen Sie klar heraus, was genau der User mit dem Klick auf den Button erwartet.
  3. Verwenden Sie positive Worte, die keine Angst vor unerwünschten Kosten auslösen könnten.
  4. Nutzen Sie nach Möglichkeit ein Incentive (E-Book, Gutschein)
  5. Hinterlegen Sie im Pop-Up einen Link auf Ihre Datenschutzerklärung.

Grafische Anforderungen

Das Look-and-Feel Ihres Pop-Ups sollte auf Ihre Marke und die Vorlieben Ihrer Zielgruppe abgestimmt sein. Grafikelemente, Bilder und weitere visuelle Elemente sind vom User schneller zu erfassen und helfen dabei, die Aussage des Popups klarer und schneller zu übermitteln und machen den Vorgang emotionaler und damit wirkungsvoller.

Stellen Sie jedoch sicher, dass der Text auch bei deaktivierten Grafiken noch sinnvoll bleibt.

Erfolge messen

Für die meisten Websites stimmt es: mit Pop-Ups lassen sich mehr Adressen gewinnen. Doch die große Frage ist, wie sich die Qualität der so gewonnenen Adressen im Vergleich zu den anders gewonnenen Adressen verhält. Daher ist es sinnvoll, das Pop-Up – wie auch die anderen Adressgewinnungsquellen – mit einem versteckten Feld zu versehen, das der gewonnenen Adresse die Quelle mitgibt.

Überprüfen Sie dann über einen längeren Zeitraum, wie sich der Lifetime Value der einzelnen Interessentenssegmente entwickelt. Das heißt, Sie schauen wie lange jemand Interessent ist, bevor er Erstkäufer wird und Stammkunde wird oder es beim einzelnen Kauf bleibt. Sie vergleichen die Höhe des oder der Einkäufe, die Frequenz und den jährlichen Gesamtumsatz.

 

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Glossar Pop-Up

Klassisches Popup

Öffnet ein neues Browserfenster, welches sich (teilweise) über den Inhalt legt. Hierzu gehört auch die Variante des „Pop-Unders“, wobei der einzige Unterschied darin besteht, dass dieses Fenster hinter dem Hauptfenster (meistens unbemerkt) öffnet.

Pop-Over 

Diese Art der Einblendungen sind innerhalb der angezeigten Website verankert ohne das Öffnen eines weiteren Fensters oder ein Seiten-Reload. Pop-Overs werden häufig eingesetzt, um kontextbezogene Informationen einzublenden. Pop-Up-Blocker können diese Form des Pop-Ups in der Regel nicht erkennen und somit auch nicht unterdrücken.

Das Aufpoppen der Elemente kann sehr flexibel mit Nutzeraktionen wie Anklicken oder Mouse-Over ausgelöst werden. Die Positionen der Elemente können fest definiert, oder aber dem Browser automatisch überlassen werden. Animationen wie verzögertes Ein- und Ausfaden gehören zum Standard, den Sie sicherlich schon häufig gesehen haben.

Lightbox/Overlay 

Ähnlich dem Pop-Over, dunkelt meistens den dahinter liegenden Inhalt ab.

Exit Popup 

Das Pop-Up wird angezeigt, nachdem der User die Website geschlossen hat.

Exit-intent Popup 

Analysiert die Mausbewegungen der User und schaltet das Pop-Up an, wenn der Nutzer die Website verlassen will.

Modale Fenster 

Modale Fenster sind Dialogfenster, die jede Funktion der Hauptseite  unterdrücken, bis eine Eingabe des Users erfolgt, wie zum Beispiel bei einer Passwortabfrage.