Wie Sie mit Gewinnspielen anders Adressen erzeugen
Wer Adressgenerierung mit Gewinnspielen betrieben hat, weiß um
die oftmals schlechte Qualität der Adressen. Zwar lassen sich schnell
viel, aber leider zu wenig wirklich interessierte Adressaten gewinnen.
Kein Wunder: die Zwangsverknüpfung Adresse gegen Gewinnspielteilnahme
funktioniert nicht. Denn eines ist jenseits der juristischen Debatten
klar: der potenzielle Konsument möchte entscheiden, mit wem er Kontakt
hat. Eine klare Erlaubnis ist der zentrale Schlüssel zum Erfolg.
Und genau dieses Prinzip versucht ein neues Gewinnspielportal umzusetzen:
Scupy.
Der Betreiber der "Gewinnspiel-Manufaktur" Scupy verspricht einen
Rundum-Service, der die Erstellung und Vermarktung von Gewinnspielen
sowie die Ziehung der Gewinner beinhaltet. Unter dem Motto "Gewinnspiele
ohne Spam-Gefahr" veranstalten Unternehmen dort so genannte Scupy-Gewinnspiele.
Der Clou: Auf diese Gewinnspiele wartet bereits ein Publikum. Die
Scupy-Nutzer müssen sich lediglich im Teilnehmer-Bereich mit Benutzernamen
und Mailadresse registriert haben.
"Wer sich von der Austragung eines Gewinnspieles möglichst viele
Adressdaten erhofft, ist hier falsch. Scupy.de möchte vielmehr den
Beweis antreten, dass auch andere Zielsetzungen geeignet sind, um
eine Gewinnspiel-Kampagne ins Leben zu rufen: Steigerung des Bekanntheitsgrades,
mehr Besucher auf der Unternehmens-Website und - neue Newsletter-Abonnenten
auf freiwilliger Basis", sagt Olaf Bartels, der Scupy begründet
hat.

Quelle: www.scupy.de
Nach mehr als 40 durchgeführten Scupy-Gewinnspielen lässt sich
festhalten, dass Teilnehmer es begrüßen, ihre Postanschrift, Telefonnummer,
Alter etc. nicht angeben zu müssen. Die Teilnehmerzahl steigt stetig
und bewegt sich auf die 5.000er Marke zu. Unternehmen hingegen sparen
Zeit und Geld, da sie keine Agentur bzw. eigene Ressourcen für die
Erstellung und Vermarktung eines Gewinnspieles in Anspruch nehmen
müssen.
Können Unternehmen jedoch angesichts des Preises von derzeit 39,-
Euro (plus Kosten für den Preis / die Preise) mit den "nackten Zahlen"
zufrieden sein? Ein Blick auf die durchschnittlichen Erfolgszahlen
eines Scupy-Gewinnspiels:
- Seitenaufrufe des Gewinnspiels: 2.600
- Verweildauer: ca. eine Minute
- Klicks vom Gewinnspiel zur Unternehmens-Website: 680
- Teilnehmer: 550
- Newsletter-Abonnenten: 105 (19%)
Die Kombination aus Seitenaufrufen, Verweildauer und Klicks verdeutlicht
eine gewisse Beschäftigung des Teilnehmers mit dem veranstaltenden
Unternehmen. Warum setzt sich der Teilnehmer mit dem Unternehmen
auseinander?
1. Er möchte gewinnen und muss dafür die Quiz-Frage richtig beantworten,
die im Kontext des Unternehmens gestellt wird.
2. Das Gewinnspiel hat sein Interesse am Unternehmen geweckt.
Deutlich wird dies daran, dass sich fast jeder fünfte freiwillig
dafür entscheidet, in Zukunft News vom Unternehmen zu bekommen.
Noch ist die Zahl der Teilnehmer verglichen mit anderen Gewinnspielen
gering. Doch das Prinzip macht deutlich: Adressgewinnung mit Gewinnspielen
kann funktionieren, wenn diese unabhängig von der Teilnahme am Gewinnspiel
stattfindet.
Wie gut die neu gewonnenen Adressen schließlich im Vergleich zu
Adressaten, die durch andere Maßnahmen gewonnen wurden, ist noch
nicht hinreichend bekannt. Denn für diese Prüfung sind die teilnehmenden
Unternehmen selbst verantwortlich.
Fazit
Die Kosten für die Gewinnspielausrichtung sind mit derzeit 39,-
Euro aber so gering, dass ein Test auch für kleine Unternehmen lohnt.
Zwar darf man sich bei rund 5.000 Teilnehmern noch keine großen
Sprünge erhoffen. Doch austesten, ob das Prinzip für das eigene
Unternehmen funktioniert, ist dafür risikoarm.
Weitere Informationen für Unternehmen: http://www.scupy.de/veranstalter
Mehr Informationen zu Adressgewinnung
mit Gewinnspielen
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Karsten Büttner
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