Twitter ist ein Micro-Blogging-Dienst, der es seinen Nutzern
erlaubt, Kurznachrichten mit maximal 140 Zeichen zu versenden und
von anderen Nutzern zu empfangen. Eine Programmierschnittstelle
ermöglicht es zudem, dass verschiedene Dienste an Twitter gekoppelt
werden können.
Was ist eigentlich Twitter? Die Antwort hören
Sie hier
Der Aufwand für Sie als Newsletterbetreiber ist denkbar gering:
Sie richten ein Twitter-Konto ein und nutzen nun die Möglichkeit
der Kurzmitteilungen, um
auf Ihre Newsletterinhalte hinzuweisen
auf interessante Quellen hinzuweisen, auf die Sie während
Ihrer Recherchen gestoßen sind
Informelles aus der täglichen Praxis einzufügen
Wer Ihren Tweets (das sind Ihre Kurzmitteilungen) folgt, kann nun
Ihre Hinweise auf Artikel sehen. Er kann diesem Hinweis folgen,
selbst einen Tweet mit dem Verweis veröffentlichen, den Hinweis
bzw. Artikel in seinem Netzwerk und auch persönlich adressiert an
den Autor kommentieren.
Ein weiterer Twitterer nimmt den Hinweis ebenfalls auf und so verbreitet
sich Ihre Nachricht ohne Ihr Zutun in schönster viraler Form.
1. Fügen Sie Ihrem Newsletter einen gut sichtbaren Hinweis zu, dass
Leser Ihnen nun auch auf Twitter folgen können. Die Tweets sollten
eine Ergänzung zum Newsletter darstellen und nicht eine bloße Kopie
oder ein Verweisinstrument für den Newsletter sein.
2. Verweisen Sie in Twitter auf Newsletterartikel. Anstatt einen
Link zum gesamten Newsletter zu setzen, nutzen Sie jeden einzelnen
Artikel für einen Tweet. Da Sie nur 140 Zeichen zur Verfügung haben,
empfehlen wir, lange URLs zu kürzen. Ein einfaches Werkzeug dafür
ist das kostenfreie Tinyurl, das
automatisch einen Link wie z.B. diesen erzeugt: http://tinyurl.com/versandtag.
3. Nutzen Sie im Gegenzug auch Inhalte aus den Tweets (so heißen
die Beiträge in Twitter) in Ihrem Newsletter. Dabei können Sie sowohl
Ihre eigenen Beiträge verwenden, als auch auf fremde Tweets verweisen.
So können Sie auf einfache Weise neue Inhalte und andere Perspektiven
in Ihren Newsletter bekommen. Mit der Verwendung namentlicher Beiträge
anderer Twitterer können Sie zudem die Loyalität von Lesern stärken.
4. Sorgen Sie für eine schnelle Verbreitung Ihres Newsletterartikels,
indem Sie Ihrem Artikel auf der Landeseite oder auch direkt im Newsletter
einen Link mit einem vorproduzierten Kommentarvorschlag mitgeben.
5. Erklären Sie Ihren Lesern, wie sie Ihre Artikel auf Twitter kommentieren
und ergänzen können. Nutzen Sie für bestimmte Artikel oder Themen
sogenannte Hashtags. Das sind spezielle Suchbegriffe, mit denen
alle Kommentare zu einem Suchbegriff recherchierbar werden. Wer
in der Twittersuche zum Beispiel #webselling eingibt, erhält alle
bislang veröffentlichten Beiträge und kann sie selbst kommentieren.
6. Wer Ihren Newsletter abbestellt, sollte von ihnen informiert
werden, dass er Ihnen stattdessen auf Twitter folgen kann.
7. Nutzen Sie Twitter als Incentive für die Newsletteranmeldung.
Das könnte so aussehen: Wer sich für Ihren Newsletter anmeldet und
seine Twitter-ID hinterlegt, dessen Tweets werden Sie folgen. Damit
erreichen Sie einen Nutzen für beide: Ihr Abonnent bekommt Sie als
"Follower" und Sie haben ihn sowohl als E-Mailabonnent als auch
als Follower.
8. Ermuntern Sie Twitter-Follower zum Abonnement Ihres Newsletters.
Eine Warnung sei an dieser Stelle ausgesprochen: Es gibt eine Reihe
von Angeboten (Software, E-Books), die Ihnen verspricht, innerhalb
kurzer Zeit zehntausende neue "Follower" zu bekommen. Dreh- und
Angelpunkt der Argumentation: viele Follower, viel Geld. Die Idee
könnte falscher nicht sein: denn der Schlüssel der Social Media
liegt in echten Dialogen zwischen echten Menschen.