Alternativen zum Newsletter
Wenn es um Kundengewinnung,
genauer gesagt um Neukundengewinnung geht, müssen Leads generiert
werden. Zuvor jedoch ist es die Aufgabe des Marketings aus Besuchern
erst einmal Interessenten zu machen.
Eine gängige
Lösung ist der Newsletter. Doch nicht immer ist der Newsletter
die passende Antwort auf diese Herausforderung.
Wann ist ein Newsletter
keine Lösung, wenn es um Qualifizierung geht?
- das Unternehmen hat nicht genügend Inhalte, um daraus einen
interessanten Newsletter zu machen
- für das Unternehmen ist der regelmäßige Betrieb
eines Newsletters zu zeitintensiv
Die erste Herausforderung,
die auf Sie im Marketing (nach der Festlegung des Angebots) wartet,
ist Aufmerksamkeit zu erzeugen. Hier haben Sie ein breites Spektrum
an Werkzeugen: Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing,
Newsletteranzeigen, Stand alone-Mails sind dabei einige.
Egal wie Sie auf Ihr
Angebot aufmerksam machen, Ihre Aufgabe an dieser Stelle ist es,
aus möglichst vielen Besuchern am Ende Kunden zu machen.
Wenn Sie nicht gerade
ein Standardprodukt verkaufen, wird der Weg vom Erstbesucher zum
Kunden in der Regel über eine Reihe von Stationen verlaufen. Das
ist insbesondere der Fall, wenn Sie immaterielle Güter verkaufen:
Seminare oder Beratungen. Aber auch nicht-standardisierte Lösungen
(Website-Gestaltung, Online-Shopprogrammierung) oder Investitionsgüterhersteller
können in der Regel auf der Website nicht "abverkaufen".
Doch die Website als
virtuellen informationsprospekt zu begreifen, auf dem maximal noch
Informationen heruntergeladen werden können, greift zu kurz.
Mehr noch: Ihnen gelingt es mit dieser Art der Website kaum, genügend
Besucher zu qualifizieren.
Damit Sie den
Besucher aber aktiv qualifizieren können und Sie in der Lage sind,
den Kontakt weiterhin zu steuern, gibt es im Grunde nur zwei Wege:
- der Besucher nimmt
Telefonkontakt zu Ihnen auf und Sie erreichen, dass er Ihnen die
Erlaubnis zu weiteren Kontakten erteilt.
- Sie ermöglichen dem
Besucher einen niedrig-schwelligen Zugang, indem Sie ihm weitere
Informationen per E-Mail anbieten.
So gut der persönliche
Kontakt zu Interessenten ist, so zeitintensiv ist er doch. Da von
den vage Interessierten nur ein geringer Prozentteil übrig bleibt,
müßte die Zeit für die Vorqualizierung so gering wie möglich gehalten
werden.
Der Vorteil der zweiten
Lösung liegt klar auf der Hand: Mit der E-Mail des Besuchers haben
Sie die Möglichkeit, diesen künftig proaktiv mit Informationen zu
versorgen und ihn Schritt für Schritt vorzuqualifizieren.
Ist der Interessent
"vorgebildet" und reif für weitere Informationen, kann der persönliche
Kontakt für beide Seiten fruchtbarer sein. Denn der Interessent
hat bereits eine Vorstellung, welchen Nutzen Ihre Produkte oder
Dienstleistungen für ihn haben können.
Softwarelösungen
wie CRM oder Sales Force Automation können ohne Frage das Marketing
höchst erfolgreich unterstützen. Allein, der Aufwand für
Installation, Betrieb und Bereithaltung der erforderlichen Daten
ist für kleine Unternehmen oft nicht leistbar.
Leadgenerator E-Mail
Halten wir fest: Im Prinzip
ist es sinnvoll, die ersten Kontakte mit Kunden per E-Mail zu pflegen.
Wenn Sie mit Ihren Interessenten in Kontakt bleiben, also regelmäßig
Follow Ups schicken, kann aus dem Interessenten ein "Lead"
werden. Der Lead ist also bereits eine Stufe weiter als der bloße
Interessent.
E-Mail ist zwar zunächst
einmal eine preiswerte Kontaktmöglichkeit, weil die Beantwortung
der Anfragen frei eingeteilt werden kann. Allerdings, wenn es um
Follow Ups geht, ist hier immer noch trotz vieler Automatisierungsmöglichkeiten
zunächst viel Arbeitskraft für die Einrichtung von Aktivitäten
gebunden, die sich ja "nur" auf die Qualifizierung von
Interessenten bezieht.
Anders gesagt: bis der
Interessent zu einem Lead wird, ist ein ungleich höherer Zeit-
und Geldaufwand nötig, als es für die Qualifizierung eines
Leads zum Kunden ist.
Automatisierte Leadgenerierung
per Follow Up-Responder
Diese Vorqualifizierung
von Interessenten kann jedoch vielfach mit einer charmanten und
effizienten Lösung erledigt werden: durch die Nutzung von Follow
Up-Respondern.
Wie funktioniert ein
Follow Up-Responder?
Beim Follow Up-Responder
handelt es sich um eine automatisierte E-Mailsequenz, bei der Sie
festlegen können, wann welche Mail geschickt wird. Verschiedene
Regeln erlauben Ihnen festzulegen, ob die zweite Mail drei Tage
nach ersten geschickt werden soll oder an einem bestimmten Wochentag.
Im Zuge dieser Mailsequenz können Sie Ihre Interessenten zu Ihren
Produkt oder Leistungen informieren oder ein bestimmtes Problembewußtsein
schaffen.
Der große Vorteil gegenüber
anderen Ansätzen ist, dass Sie - wenn Sie erst einmal über diesen
Weg die E-Mailadresse vom Interessenten haben - die Erlaubnis zum
Kontakt haben und diese Erlaubnis ausbauen können.
Generelle Vorteile
von Follow Up-Respondern
- Erlaubnismarketing
plus Automatisierung
- Vorqualifzierung
ohne Personeneinsatz im Unternehmen
- E-Mailsequenzen sind
pflegeleicht
- bessere Ausnutzung
von Werbegeldern: mehrfacher Kontakt zu Interessenten für
einmaligen Werbegeldeinsatz
- wieder kontaktierbare
E-Mailliste (Listbuilding)
- gute Erfolgsmessung
möglich
- Verbinden mehrerer
E-Mailsequenzen zu einer Weiterqualifizierung möglich
- kostengünstige
Leadgenerierung (je nach Branche um Faktor 5 - 15)
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